Westeuropäischer Standard.
In Folge der Terroranschläge in den USA haben die französischen
Behörden die Sicherheitsmassnahmen wesentlich verstärkt.
Reisende müssen daher in Frankreich mit strengeren Personen-
und Gepäckskontrollen vor allem auf Bahnhöfen und Flughäfen
und damit verbundenen längeren Wartezeiten rechnen. Auf die in
Frankreich bestehende Ausweispflicht darf besonders hingewiesen werden.
Fremde Gepäcksstücke sollten niemals - auch nur kurze Zeit
- in Aufbewahrung genommen werden.
Die ständige Mitnahme eines Personalausweises oder Reisepasses
ist vorgeschrieben.
Paris und die grossen französischen Städte sind von Taschendiebstählen
besonders stark betroffen. Achten sie auf Taschendiebe insbesondere
am Flughafen Paris - Roissy/Charles de Gaulle und auf der RER-Linie
vom Flughafen in die Stadt. Meist werden Touristen mit einer Frage
(z. B. nach der Uhrzeit) abgelenkt, während ein Komplize ein
Handgepäckstück stiehlt und bei der nächsten Haltestelle
sofort flüchtet. Aufgrund der Zunahme von Taschendiebstählen
mögen sich Reisende möglichst vorsichtig und aufmerksam
verhalten.
Besondere Vorsicht sollte bei Benützung der Métro,
insbesondere der von Touristen stark frequentierten Linie 1 (La
Defense - Bois de Vincennes), die u.a. die bequeme Besichtigung
des Triumphbogens, des Louvres und der grossen Kaufhäuser ermöglicht,
angebracht sein. Beim Einkauf lassen Sie niemals Brieftaschen, Geldbörsen,
Reisepass und Kreditkarten auf dem Schalter liegen.
Insbesondere an der Cote d'Azur muss eine starke Zunahme von Überfällen
auf Autofahrer bei Verkehrsamplen oder Mautstationen festgestelllt
werden. Meist reissen in diesen Fällen Mopedfahrer die Beifahrertür
auf oder schlagen das Beifahrerfenster ein und rauben den völlig
überraschten Opfern das auf dem Beifahrersitz befindliche Gepäck.
Eine gewisse Abhilfe dagegen stellt das Fahren mit verriegelten
Autotüren und das Geschlossenhalten der Autofenster dar.
Kraftfahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen oder Mietwagen
sind bevorzugtes Ziel von Autoeinbrüchen. Lassen sie niemals
Ihr Gepäck mit Wertgegenständen im Auto zurück. Entfernen
Sie alle Hinweise (Servicekarten, Prospekte, etc.) darauf, dass
es sich um einen Mietwagen handelt.
In den Nachtzügen (Schlaf- und Liegewagen) Richtung Südfrankreich
besteht eine erhöhte Diebstahlsgefahr.
Korsika:
Die auf Korsika festzustellenden Sprengstoff- und Mordanschläge
haben sich in der Vergangenheit nicht gegen ausländische Touristen
gerichtet. Wie überall sollten Reisende auch auf Korsika sich
zum Schutz vor Eigentumsdelikten entsprechend vorsichtig verhalten.
Dies gilt insbesondere beim Wandern, Camping sowie beim Übernachten
in Wohnwägen.
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