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Reiseinformationen über Türkei!
Hauptstadt : Ankara
Sprache : türkisch; weiters kurdisch, arabisch, griechisch, armenisch
Fremdsprachen : deutsch und englisch in den Touristengebieten
Währung : Türkische Lira (TL)
Zeitdifferenz / MEZ : MEZ plus 1 Stunde
Stromspannung : 220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, kontinental-europäische Steckerform
Sicherheitslage : Türkei-Reisende werden zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen und sollten Verständnis für eventuelle Verzögerungen durch die Sicherheitsmaßnahmen haben.
Für eine spezifische Gefährdung der Türkei gibt es auch nach den Terroranschlägen in den USA vom 11.09.2001 keine Hinweise. Die Lage im Land - insbesondere in den Touristenzentren - ist ruhig. Erkenntnisse über konkrete Gefährdungen in den Tourismusgebieten liegen nicht vor, wobei es naturgemäß niemals eine Garantie gegen einzelne Anschläge geben kann.

Im Südosten der Türkei herrscht weiterhin ein behördliches Notstandsregime in den Provinzen Diyarbakir, Hakkari, Sirnak und Tunceli. Man muß im Südosten der Türkei weiterhin von einem erhöhten Sicherheitsrisiko ausgehen, Reisen in diese Region sollten auf ihre Notwendigkeit geprüft und gegen dieses weiterhin bestehende Sicherheitsrisiko abgewogen werden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muß sich der Gefährdung bewußt sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Eine Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche, vor allem beim Besuch von Moscheen (besonders Bekleidung), ist angebracht. Dies gilt in hohem Maße für ländliche Gebiete außerhalb der klassischen Tourismuszonen.

Einreise : Reisende benötigen einen Sichtvermerk, der direkt an der Grenze (empfehlenswert, da das Visum auf diese Art und Weise schneller zu bekommen ist, Gebühr: EURO 15,--) beantragt werden kann (Aufenthaltsdauer max. 3 Monate). Es wird empfohlen, genau die entsprechende Summe bereitzuhalten.

Der Reisepaß muß bei der Ausreise noch gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können.

Einfuhrbe-schränkungen : Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung (eine Deklarierung ist jedoch empfehlenswert). Geldwechsel ist möglich, US Dollar und Euro werden aber noch leichter akzeptiert. Euroschecks werden nur von Banken eingelöst, Kreditkarten werden weitgehend akzeptiert. Außerdem können bei einigen Bankomat-Automaten Geldbeträge in der Landeswährung abgehoben werden.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 Gramm Tabak sowie 1/2 Liter Alkohol). Wertgegenstände sollten bei der Einfuhr deklariert werden, um spätere Probleme zu vermeiden

Klima: Entsprechend der topographischen Vielfalt des Landes ist das Klima je nach Gebiet stark unterschiedlich. Nach Osten wird das Klima immer rauher. Die Schwarzmeerküste ist nieder-schlagsreich und verhältnismäßig kühl. An der ägäischen Küste und an der Mittelmeerküste mediterranes Klima. An der türkischen Südküste herrscht im Hochsommer sehr große Hitze!
In Ankara und im anatolischen Hochland typisch kontinentales Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern.
Gesundheit : Die Universitätskrankenhäuser und großen Spitäler sind nicht nach dem neuesten Stand eingerichtet, die medizinische Primärversorgung kann jedoch als ausreichend angesehen werden. Die Sekundär- und postoperationelle Versorgung ist dagegen oft sehr mangelhaft und zwar aufgrund der sanitären Zustände in den Spitälern und der Hygienestandards, die nicht dem westlichen Standard entsprechen. Die Situation in den Privatkliniken, vor allem in der Hauptstadt und in Istanbul, ist besser. Mit zunehmender Entfernung von den Zentren nimmt die Qualität der medizinischen Versorgung ab. Das Österreichische St.Georgs-Krankenhaus in Istanbul wird von österreichischen Ordensschwestern geführt. Apotheken sind in ausreichender Anzahl vorhanden.
Impfungen : Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Abgesehen von einem Basisschutz-programm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), wird empfohlen für Individualtouristen und Camper eine vorbeugende Impfung gegen eitrige Gehirnhautentzündung, Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe in Südostanatolien, der Ebene von Adana und Mersin wird angeraten.
Vorsichtsmaßnahmen : Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Hände-waschen. Vorsicht ist beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte möglichst nicht getrunken werden. Vom Verzehr von rohem oder halbrohem Fleisch ist dringend abzuraten. Vorsicht ist bei Faschiertem und bei offener Eiscreme geboten. Frischer Fisch sollte im Landesinneren (wegen der langen Transportwege) nur im Winter gegessen werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, ist ratsam.
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