Türkei-Reisende
werden zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen und sollten Verständnis
für eventuelle Verzögerungen durch die Sicherheitsmaßnahmen
haben.
Für eine spezifische Gefährdung der Türkei gibt es
auch nach den Terroranschlägen in den USA vom 11.09.2001 keine
Hinweise. Die Lage im Land - insbesondere in den Touristenzentren
- ist ruhig. Erkenntnisse über konkrete Gefährdungen in
den Tourismusgebieten liegen nicht vor, wobei es naturgemäß
niemals eine Garantie gegen einzelne Anschläge geben kann.
Im Südosten der Türkei herrscht weiterhin ein behördliches
Notstandsregime in den Provinzen Diyarbakir, Hakkari, Sirnak und
Tunceli. Man muß im Südosten der Türkei weiterhin
von einem erhöhten Sicherheitsrisiko ausgehen, Reisen in diese
Region sollten auf ihre Notwendigkeit geprüft und gegen dieses
weiterhin bestehende Sicherheitsrisiko abgewogen werden.
Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten
Sicherheitsrisiko begeben möchte, muß sich der Gefährdung
bewußt sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich
über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren
und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig
zu überprüfen.
Eine Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche,
vor allem beim Besuch von Moscheen (besonders Bekleidung), ist angebracht.
Dies gilt in hohem Maße für ländliche Gebiete außerhalb
der klassischen Tourismuszonen.
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