| Generell bestehen
keine besonderen Risiken für Ausländer. Aufgrund der Explosion
am 11.04.2002 auf der Insel DJERBA, bei der auch ausländische
Touristen zu Schaden gekommen sind, wird derzeit aus Sicherheitsgründen
zu erhöhter Vorsicht geraten. Größere Menschenansammlungen
an öffentlichen Orten mit hohen Besucherzahlen sollten vermieden
werden.
Ausser der insbesondere in touristisch stärker besuchten Orten
vorhandenen Kleinkriminalität (Diebstahl- und Betrugsfälle)
liegen allerdings derzeit keine spezifischen Hinweise auf besondere
Gefährdung vor.
Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche ist
zu empfehlen, das Innere von Moscheen ist für Nicht-Moslems
nicht zugänglich.
Vor Drogenkonsum (selbst geringe Mengen für den persönlichen
Verbrauch) wird aufgrund strengster Ahndung durch tunesische Behörden
(hohe Haftstrafen, e.g. einige Gramm bewirken einen Gefängnisaufenthalt
von mindestens 1 Jahr!) wird ausdrücklich gewarnt.
Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten
weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr
für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für
gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt
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